Wenn dich die Situation eines nahestehenden Menschen überfordert

Ein Mensch, der dir wichtig ist, ist psychisch belastet oder erkrankt.

Vielleicht erlebst du:

  • Verantwortung und Schuldgefühle
  • Unsicherheit im Umgang mit der Situation
  • das Gefühl, allein damit zu sein
  • finanzielle Not
  • Überforderung mit der Krankenkasse und den Behörden

Wir begleiten dich dabei, deine Rolle besser zu verstehen, Grenzen zu finden und Wege zu entwickeln, die dich entlasten.

Wenn Geliebte psychisch krank werden

Wenn ein geliebter Mensch psychisch belastet oder erkrankt ist, entstehen oft Unsicherheit, Überforderung und viele Fragen. Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

In unserer psychosozialen Beratung für Angehörige

erhältst du fundierte Unterstützung, Orientierung und konkrete Strategien für den Alltag. Wir zeigen dir, wie du besser mit herausfordernden Situationen umgehen kannst: verständlich, einfühlsam und praxisnah.

Wir helfen dir bei der Vernetzung zu Medizinern und dem Finden der richtigen Psychotherapie.

Die Beratung im Kontext von Schizophrenie und Psychosen ist und bleibt bei uns von Anfang bis Ende kostenfrei.

Unsere FAQs zu Schizophrenie findest du unten auf dieser Seite.

SGB IX Hilfen und Teilhabeleistungen

Eine seelische Behinderung ist laut § 2 SGB IX eine länger als sechs Monate andauernde Abweichung der psychischen Gesundheit, die eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft beeinträchtigt.

Im Falle einer Hörbehinderung oder einer seelischen Erkrankung gibt es öffentliche Hilfen, die möglicherweise noch nicht beantragt wurden.

Wenn du dir unsicher bist oder Fragen zum Antrag hast, schreibe uns gerne eine E-Mail.

Wir vermitteln dich ggf. an freie Träger in deiner Nähe, die über das Landratsamt finanziert werden und können dich dahingehend als erste Anlaufstelle online und niederschwellig außerhalb von üblichen Öffnungszeiten beraten.

 

01

Was ist Schizophrenie und welche Symptome können auftreten?

Schizophrenie ist eine psychische Erkrankung, bei der es zu Veränderungen in Wahrnehmung, Denken, Fühlen und Verhalten kommen kann. Die Symptome sind individuell sehr unterschiedlich und können phasenweise auftreten. Zu den möglichen Symptomen gehören zum Beispiel Halluzinationen (z. B. Stimmenhören), Wahnvorstellungen, Konzentrations- und Denkstörungen, starke Ängste, sozialer Rückzug oder Antriebslosigkeit. Im Alltag bedeutet das häufig Isolation und Schwierigkeiten bei der Arbeit bis hin zu vollständiger Arbeitsunfähigkeit. Schizophrenie bedeutet jedoch nicht, dass eine Person mehrere Persönlichkeiten hat – die Persönlichkeit bleibt erhalten. 

02

Sind Menschen mit Schizophrenie besonders gewalttätig?

Nein. Die Annahme, dass Menschen mit Schizophrenie häufig gewalttätig sind, entspricht nicht den wissenschaftlichen Erkenntnissen. Gewalt ist eher die Ausnahme als die Regel. Viele Betroffene ziehen sich bei einer Verschlechterung der Symptome zurück und meiden Konflikte.

03

Können Drogen oder Alkohol Schizophrenie verursachen?

Drogen und Alkohol können Symptome auslösen, die einer Schizophrenie ähneln, etwa Halluzinationen oder starke Ängste. Bei den meisten Menschen verschwinden diese Symptome nach dem Ende des Konsums wieder. Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass insbesondere Cannabiskonsum im Jugend- und jungen Erwachsenenalter mit einem erhöhten Risiko verbunden sein kann, bei dafür anfälligen Personen eine Schizophrenie auszulösen oder früher sichtbar zu machen. Die überwiegende Mehrheit der Menschen mit Substanzkonsum entwickelt jedoch keine Schizophrenie. Ca. 1 % der Weltbevölkerung ist betroffen; Risikofaktoren sind die biologische Vulnerabilität und belastende Umweltfaktoren wie etwa Diskriminierung, Armut und starker chronischer Stress.

04

Wird Schizophrenie durch die Familie verursacht?

Nein. Schizophrenie ist eine biologische Erkrankung und wird nicht durch familiäres Verhalten verursacht. Frühere Schuldzuweisungen gegenüber Familien gelten heute als überholt. Im Gegenteil: Angehörige spielen oft eine wichtige Rolle bei Unterstützung, Stabilisierung und Genesung.

Quelle Mueser, K. T. & Gingerich, S. (2006). The Complete Family Guide to Schizophrenia: Helping Your Loved One Get the Most Out of Life. New York: Guilford Press

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Berufsrechtliche Hinweise

Psychosoziale Beratung ist kein Ersatz für eine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung.

Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilkunde ausgeübt.

Unsere Beratung ist psychoedukativ und basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, insbesondere aus der Bindungsforschung.

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